Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge – Kauf­ver­trag oder Werk­ver­trag?

Privates Baurecht

Die Grund­sät­ze anhand einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Stutt­gart Ent­schei­dung vom 09.12.2025 (Az. 6 U 36/25) Das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart hat in einem aktu­el­len Urteil wich­ti­ge Grund­sät­ze zur recht­li­chen Ein­ord­nung von Ver­trä­gen über die Lie­fe­rung und Instal­la­ti­on von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf­ge­stellt. Im Zen­trum stand die Fra­ge: Liegt ein Kauf­ver­trag mit Mon­ta­ge­ver­pflich­tung oder ein Werk­ver­trag vor? Der Sach­ver­halt […]

Online-Krank­schrei­bung ohne Arzt­kon­takt: Eine frist­lo­se Kün­di­gung kann in die­sem Fall wirk­sam sein, so das LAG Hamm

Rechtsanwalt Stuttgart

„AU-Schein ohne Gespräch“ – schnell, bequem, ver­meint­lich risi­ko­los. Doch ein aktu­el­ler Fall aus der Arbeits­rechts­pra­xis zeigt: Wer eine Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung nutzt, die ohne jeden Arzt­kon­takt aus­ge­stellt wur­de, setzt sei­nen Arbeits­platz aufs Spiel. Ein Lan­des­ar­beits­ge­richt hat ent­schie­den, dass eine sol­che Kon­stel­la­ti­on eine frist­lo­se Kün­di­gung recht­fer­ti­gen kann – selbst dann, wenn der Mit­ar­bei­ter tat­säch­lich krank gewe­sen sein soll­te. […]

Außer­or­dent­li­che Kün­di­gung wegen ver­such­ten Pro­zess­be­trugs

Kann die Gel­tend­ma­chung einer For­de­rung zur frist­lo­sen Kün­di­gung füh­ren?Ja – sagt das LAG Nie­der­sach­sen in einer aktu­el­len Ent­schei­dung. Und der Fall zeigt ein­drucks­voll, wie schmal der Grat zwi­schen zuläs­si­ger Rechts­auf­fas­sung und kün­di­gungs­re­le­van­tem Fehl­ver­hal­ten sein kann. Der Fall: Ein Bonus, der zum Bume­rang wur­de Ein lang­jäh­rig beschäf­tig­ter Mit­ar­bei­ter eines Han­dels­ge­schäf­tes arbei­te­te sich vom Ver­käu­fer zum Fili­al­lei­ter […]

BGH zur Wider­rufs­be­leh­rung im Fern­ab­satz: Kei­ne Pflicht zur Ein­zel­fall­be­leh­rung

(Urteil vom 07.01.2026 – VIII ZR 62/25) Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat mit Urteil vom 7. Janu­ar 2026 (Az. VIII ZR 62/25) wich­ti­ge Klar­stel­lun­gen zu den Anfor­de­run­gen an Wider­rufs­be­leh­run­gen im Fern­ab­satz getrof­fen. Die Ent­schei­dung stärkt die Rechts­si­cher­heit für Unter­neh­mer und prä­zi­siert, wann eine Wider­rufs­be­leh­rung den Lauf der Wider­rufs­frist wirk­sam in Gang setzt. Beson­ders rele­vant ist das […]

Darf ich mein Gehalt ver­ra­ten? Ein Über­blick für Beschäf­tig­te

In Deutsch­land besteht grund­sätz­lich kein gesetz­li­ches Ver­bot, mit Kol­le­gen über das eige­ne Gehalt zu spre­chen. Im Gegen­teil: Das Ent­gelt­trans­pa­renz­ge­setz (Entg­Tran­spG) för­dert den Aus­tausch über Gehäl­ter aus­drück­lich, um Dis­kri­mi­nie­run­gen – ins­be­son­de­re auf­grund des Geschlechts – auf­zu­de­cken und zu ver­hin­dern. Auch der Arbeit­ge­ber kann sei­nen Ange­stell­ten grund­sätz­lich nicht ver­bie­ten, Gesprä­che über das Gehalt zu füh­ren. § 612a […]

Kein „Abzug neu für alt“ bei spä­ter Män­gel­be­sei­ti­gung

Privates Baurecht

Was das neue Urteil für Bau­her­ren, Unter­neh­mer und das werk­ver­trag­li­che Män­gel­recht bedeu­tet (BGH-Urteil vom 27.11.2025 – VII ZR 112/24) Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat am 27.11.2025 eine grund­le­gen­de Ent­schei­dung im Werk­ver­trags­recht getrof­fen: Im Urteil VII ZR 112/24 stellt er klar, dass bei ver­spä­te­ter Män­gel­be­sei­ti­gung kein Abzug „neu für alt“ zuläs­sig ist. Die­se Ent­schei­dung betrifft unmit­tel­bar das […]

Feh­ler­haf­te Wider­rufs­be­leh­rung und ihre Fol­gen

Wider­rufs­recht bleibt bestehen, wenn Unter­neh­mer nicht ord­nungs­ge­mäß belehrt(BGH-Urteil vom 20.02.2025 – VII ZR 133/24) Der Bun­des­ge­richts­hof hat mit Urteil vom 20. Febru­ar 2025 (VII ZR 133/24) erneut klar­ge­stellt: Feh­ler in der Wider­rufs­be­leh­rung kön­nen für Unter­neh­mer teu­er wer­den. Fehlt – wie im ent­schie­de­nen Fall – das gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Mus­­ter-Wider­­rufs­­for­­mu­lar, beginnt die Wider­rufs­frist nicht zu lau­fen. Der […]

Grund­sätz­li­ches zu einem betrieb­lich not­wen­di­gen Stel­len­ab­bau

Die Mel­dun­gen wir­ken wie ein Echo durch die Wirt­schaft: Kün­di­gungs­run­den, Ein­stel­lungs­stopps, tief­grei­fen­de Per­so­nal­maß­nah­men. Jeder Stel­len­ab­bau führt zu Ver­än­de­run­gen im Unter­neh­men, mal ver­läuft ein Stel­len­ab­bau lau­ter, manch­mal lei­ser. Wer Per­so­nal redu­zie­ren muss, bewegt sich in einem Span­nungs­feld aus Recht, Wirt­schaft­lich­keit, Akzep­tanz und Mensch­lich­keit. Nach­fol­gend eini­ge Über­le­gun­gen hier­zu: Bevor auch nur ein Wort gegen­über Gre­mi­en oder Beleg­schaft […]

Vor­sicht bei einer Kün­di­gung per Ein­wurf­ein­schrei­ben

Eine Kün­di­gung muss – um wirk­sam zu sein – dem Adres­sa­ten auch zuge­hen. Die­sen Zugang der Kün­di­gung muss der Arbeit­ge­ber im Kün­di­gungs­schutz­ver­fah­ren bewei­sen kön­nen. In der Pra­xis set­zen vie­le Arbeit­ge­ber auf das Ein­­wurf-Ein­­schrei­­ben. Doch Vor­sicht: Ohne Aus­lie­fe­rungs­be­leg reicht das nicht aus, wie das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) mit Urteil vom 30. Janu­ar 2025 (Az. 2 AZR 68/24) […]

Scha­dens­po­si­ti­on „Haus­halts­füh­rungs­scha­den“ nach erlit­te­ner Gesund­heits­schä­di­gung – Die Grund­sät­ze!

Versicherungsrecht Header

Defi­ni­ti­on – Haus­halts­füh­rungs­scha­den Ein Haus­halts­füh­rungs­scha­den ent­steht, wenn jemand durch einen Unfall oder eine ande­re Ver­let­zung nicht mehr in der Lage ist, sei­nen Haus­halt so zu füh­ren wie vor­her – also zum Bei­spiel nicht mehr kochen, put­zen, ein­kau­fen, waschen oder Kin­der betreu­en kann. Der Scha­den besteht dar­in, dass die­se Arbei­ten ent­we­der von ande­ren erle­digt wer­den müs­sen […]

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